Ausstellungen

 Ausstellung Nr. 5 | 25.1.-21.2.2012

Monika Radhoff-Troll, Aachen

Installation, Malerei

Monika Radhoff-Troll

Einladung Radhoff Troll

Studium 1978 - 83 Kunst/Textilgestaltung in Aachen. Seit 1987 freischaffende Künstlerin. 1995 Kunstpreis Stadt Lohmar, Ehrenpreis. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; u.a. Natuur Historisch Museum, HENN art, Maastricht; Galerie T, Middelburg, Niederlande. Calfmeyer Gallery, Knokke, Belgien, Artisphere Arlington VA, U.S.A.; Atelier im Atelierhaus Aachen

Mein persönlicher Blick auf meine künstlerische Arbeit ist von politischen und ökologischen Aspekten geprägt und hat einen gesellschaftskritischen Ansatz. In der heutigen Zeit hat Kunst meines Erachtens auch einen politischen Auftrag. Dabei ist mir wichtig, den Betrachter nicht mit der Wiederholung der zahlreichen, täglich in den Medien zu findenden, schockierenden Bilder ein weiteres Mal zu konfrontieren. Ich möchte den Kunstbetrachter zuerst anlocken und neugierig machen, um ihn dann in der Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Titel zu stören oder zu verstören, indem ich verfremdete Objekte installiere, preudowissenschaftliche Assemblagen und Installationen anfertige. Dabei verwende ich häufig Recycling Material oder weggeworfene, nutzlos gewordene Objekte oder Gegenstände. Innerhalb der Contemporary art ist diese Richtung unter dem Begriff „Detritus art“ bekannt.

Eine verloren gegangene Schiffsladung gekenterter Container, die Plastikenten für die Badewanne enthielten, ermöglichte die Entdeckung des "plastic stream", der sich über die gesamten Strömungen der Weltmeere bewegt. Die Enten selbst wurden an den verschiedensten Stränden der Welt angespült. Dies hat mich stark beeindruckt und meine weitere Arbeit dahingehend beeinflusst, dass ich seit etwa zwei Jahren hauptsächlich mit dem Material Plastik bzw. Kunststoff gearbeitet habe. Im Rahmen dieser Konzentration auf ein bestimmtes Material sind u.a. die Landart-Installationen „plastic stream“ (installiert in Nord-Holland und im Natuur Historisch Museum in Maastricht, NL und die Shoppingbag-Installationen "carpets of civilization" entstanden. 

Beeinflusst durch meine Studienfächer Kunst und Textilgestaltung stehen mir als Künstlerin bei der Umsetzung meiner Installationen zahlreiche Techniken zur Verfügung. So sind die „carpets of civilization“ tatsächlich wie Teppiche geknüpft. Die Menge der für einen solchen Teppich notwendigen Einkaufstüten/shopping bags verdeutlichen einerseits die konsumorientierten Verhaltensweisen unserer Gesellschaft, andererseits aber auch die damit verbundene Abfallproblematik, die aus dieser Haltung entsteht.


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