Ausstellung/Event vom 23. bis 26. Januar 2026
NOTEINGANG –
Make Paradise great again!

Die Space for Joy Foundation lädt Sie ein, aus der Not eine Tugend zu machen und im Rahmen einer Neujahrsfeier gemeinsam mit einer tief verwurzelten Zukunftsperspektive ins Jahr 2026 zu starten.
Alles – Kunst und Wissenschaft, Kreativität und Innovation – beginnt mit unserer Vorstellungskraft, auch wenn diese (zu) lange verleugnet wurde. Vor hundert Jahren entwickelten Physiker ein mathematisches Modell für das Verhalten kleinster Teilchen. Eine Theorie, die noch immer erstaunlich präzise ist und dennoch Raum für Interpretationen im Kontext unserer klassischen Philosophie bietet.
Die Quantentheorie zeigt uns den Übergang vom Nichts zur Materie. Im Herzen der Naturwissenschaften wurde die Tür zum Nicht-Materiellen geöffnet. Dies deckt sich vollkommen mit den Erfahrungen vieler Menschen mit freiem Willen, Bewusstsein, einer spirituellen Welt und Gott.
Es ist erstaunlich, wie wenig wir im Westen darüber nachdenken. Besonders in unserer Ehrfurcht vor der Technologie ignorieren wir völlig, was sie uns als Menschen heute sagt. Um einen gesunden Humanismus zu erreichen, müssen wir uns von der pragmatischen Herangehensweise der Quantenpioniere – „Klappe halten und rechnen“ – hinsichtlich der praktischen Bedeutung dieser bewährten Theorie verabschieden, argumentierte Hannah Arendt, und wir müssen den Naturwissenschaften unsere Menschlichkeit zurückgeben.
Während der Veranstaltung regten die Kunstwerke im Kulturwerk zum Nachdenken über die Bedeutung dieser ursprünglich deutschsprachigen Erkenntnis für unsere heutige Gesellschaft an – eine Initiative, unser entsprechendes Weltbild zu hinterfragen. Irdische Fragen unserer menschlichen Natur. Eine Entdeckungsreise mit Werken von Vivianne Schuijren, Heinrich Huesch, Klaus Kaufmann und Linus Rauschtenberger.
Die Stiftung „Space for Joy“, eine Kooperation der BBK-Mitglieder Vivianne Schuijren und Alfons de Laat, hat sich zum Ziel gesetzt, mit „Space for Liveliness“ soziale Innovation zu fördern. Sie ist vorübergehend im „Sleptuve“, einem ehemaligen Luftschutzbunker in Vilnius, Litauen, untergebracht. Die Stiftung bietet auch Künstlern Zuflucht, die ihren persönlichen Wunsch ausdrücken möchten, nicht länger an unserer Gesellschaft teilzunehmen. Gewaltloser Widerstand.
Täglich geöffnet vom Freitag, 23. Januar bis Montag, 26. Januar, 15–21 Uhr
Eröffnung: Freitag, 23. Januar, 17 Uhr
Neujahrsempfang: Samstag, 24. Januar, 17 Uhr
Liebe Mitglieder des Kulturwerks, meine Damen und Herren,
im August des vergangenen Jahres wurde ich von Ihnen zum Vorsitzenden des Kulturwerks Aachen gewählt.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Leistungen meiner Vorgängerinnen angemessen zu würdigen.
Deshalb möchte ich das neue Jahr mit einer Ausstellung zu Ehren von Annely Kall und Gerda Zuleger eröffnen –
zwei Künstlerinnen, die unser Kulturwerk auf jeweils eigene Weise geformt, getragen und geprägt haben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht Funktionen oder Ämter, sondern das, was die beiden
als Künstlerinnen ausmacht – ihr Schaffen und die Spuren, die sie hinterlassen haben.
Ich freue mich sehr darauf, die Arbeiten von Annely und Gerda gemeinsam mit Ihnen zu entdecken und zu erleben.
Costa Leventakos

Spuren die bleiben.
Annely Kall und Gerda Zuleger-Mertens.
Annely Kall
Vorsitzende des Kulturwerk Aachen e. V.
von 2010 – 2018
Gerda Zuleger-Mertens
Vorsitzende des Kulturwerk Aachen e. V.
von 2019 – 2025
Eröffnung:
31.01.2026, 15 Uhr,
Galerie Kulturwerk Aachen
Begrüßung:
Costa Leventakos,
Vorsitzender des Kulturwerks
Einführung:
Dr. Dagmar Preising,
Kunsthistorikerin
Tanz:
Nadja Thumm
GALERIE
Holzgraben 6 – 10 · 52062 Aachen