07.05. bis 23.05.2026
erstaunlich, erbaulich, erfunden –
Landschaft als Darstellungsmuster

Landschaft erscheint auf vielfältige Weise, ist aber stets ein durch Auswahl und Komponenten gestaltetes Bild.
Sie entsteht aus Natur im Zusammenspiel von Wahrnehmung und Eingriff – in Auswahl, Anordnung und Darstellung.
Zwischen Beobachtung und Erfindung entstehen Bilder, die Landschaft nicht nur zeigen, sondern formen.
Historische und zeitgenössische Arbeiten treten dabei in einen gemeinsamen Zusammenhang – von klassischen Bildwelten bis hin zu einzelnen digitalen Perspektiven.
Die gezeigten Arbeiten stammen aus der Privatsammlung von Dirk Tölke.
Eröffnung
Donnerstag, 7. Mai 2026, 19 Uhr
durch Costa Leventakos und Dr. Dirk Tölke
Öffnungszeiten
jeweils Mittwoch bis Samstag, 15–18 Uhr
zusätzlich Dienstag, 12. Mai
Sondervortrag
Freitag, 22. Mai, 18–19:30 Uhr
Galerie, Holzgraben 6–10, Aachen
„Zur Geschichte der Landschaftsmalerei”
Dr. Dirk Tölke
25. und 26.04.2026, 11 bis 18 Uhr
Werkroute Aachen 2026.
Kreative Vielfalt und historisches Handwerk im Dialog
Bereits zum 4. Mal findet die Werkroute Aachen mit einem Rundgang durch die vielfältige Szene gestaltender
Handwerker-und Designer:innen Aachens und weiteren interessanten Gästen statt. An rund 20 Orten in der Aachener Innenstadt und den angrenzenden Quartieren öffnen Kunsthandwerker:innen, Designer:innen und Gestalter:innen ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien für die Öffentlichkeit.
InfoPoint und Werkschau
ist in der Galerie des Kulturwerks.
Link zu weiteren Informationen:
Werkroute2026
Spende der Sparkasse Aachen
an das Kulturwerk Aachen e.V.
Das Kulturwerk Aachen e.V. freut sich über die Zuweisung
einer Geldspende in Höhe von 500,- EUR aus dem PS-Zweckertrag
der Sparkasse Aachen zur Förderung von Vereinen sowie Initiativen
in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales.
Durch diese Spenden können wir wichtige Aktivitäten ermöglichen.
Herzlichen Dank!

Benefiz-Ausstellung
Prof. Doris Casse-Schlüter
GEZEICHNETE
21.03. – 23.04.2026

Eröffnung:
21.03.2026, 15 Uhr,
Galerie Kulturwerk Aachen
Begrüßung:
Costa Leventakos,
Vorsitzender des Kulturwerks
Kerstin Lünenschloß
Öffnungszeiten:
Mi. bis Sa. 15 – 18 Uhr
Liebe Mitglieder des Kulturwerks,
liebe Freunde der Kunst,
wir laden Sie ein zu einer Benefiz-Ausstellung "Gezeichnete“ aus dem Nachlass von
Prof. Doris Casse-Schlüter (1942–2022), Künstlerin, Designerin und Professorin für Visuelle Kommunikation.
Gezeigt werden großformatige Portraitzeichnungen sowie Drucke und Plakate. Ein Teil der Arbeiten kann erworben werden; der Erlös dient der Sicherung und Würdigung ihres künstlerischen Nachlasses.
Doris Casse-Schlüter, geboren in Gelsenkirchen, studierte Visuelle Kommunikation an der Folkwangschule in Essen. In Aachen prägte sie unter anderem das Corporate Design der Stadt mit der stilisierten Darstellung des Kaiserbads am Büchel.
Im Zentrum der Ausstellung steht eine Werkserie, die einem klaren persönlichen Prinzip folgt:
Jedem Jahr ihres Lebens ist eine Person gewidmet, die sie geprägt oder begleitet hat. Ein Jahr – eine Person.
Diese Zeichnungen sind persönlich, aber nicht sentimental.
Sie benennen Menschen, die für ein Lebensjahr Bedeutung hatten – die meisten bekannte Persönlichkeiten, aber auch die Eltern der Künstlerin – in einer Form, die klar und entschieden bleibt.
Die Arbeiten entstanden nach ihrem Berufsleben in der visuellen Kommunikation.
Doris Casse-Schlüter sagte dazu einmal: „Diese Bilder habe ich nur für mich geschaffen.“
Charakteristisch ist ihr Umgang mit der Frottage – dem Abreiben vorhandener Oberflächen mit Graphit.
Eine Technik, die durch Max Ernst bekannt wurde und hier als Mittel der Verdichtung und Spurensicherung eingesetzt wird.
Diese Ausstellung versteht sich als ruhige, respektvolle Würdigung eines eigenständigen Werkes – und zugleich als verantwortungsvoller Umgang mit dem Nachlass.
Wir freuen uns, wenn Sie diese Ausstellung begleiten.
Herzlich
Costa Leventakos
Fashionworkshop
Upcycling und textile Neugestaltung
14. März 2026, 17 bis 21 Uhr
Fotos: ©Peter Rotheudt
Liebe Mitglieder des Kulturwerks,
der Vorstand freut sich, auf einen Upcycling-Workshop in unseren Räumen hinzuweisen, den die Designerin Maria Voth Velasco, Gründerin des nachhaltigen Labels „Turtelhorn“ (Schwerpunkt Upcycling und textile Neugestaltung), durchführen wird.
Ziel ist es, das Kulturwerk auch für jüngere und neue Interessengruppen zu öffnen und zugleich unseren Mitgliedern die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme zu geben.
Der Workshop ist auf ca. 10 Teilnehmende ausgelegt. Maria bringt Materialien mit und freut sich über eine Spende. Eigene alte Stoffe oder Kleidungsstücke können gern mitgebracht werden, um sie kreativ zu reparieren oder neu zu gestalten.
Für entspannte musikalische Begleitung sorgt DJ Just Joules vom Soundschwestern-Kollektiv.
Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um Anmeldung bis zum 10. März direkt bei Maria unter:
Auch ein unverbindliches Vorbeischauen ist möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand des Kulturwerks


Liebe Mitglieder des Kulturwerks, meine Damen und Herren,
im August des vergangenen Jahres wurde ich von Ihnen zum Vorsitzenden des Kulturwerks Aachen gewählt.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Leistungen meiner Vorgängerinnen angemessen zu würdigen.
Deshalb möchte ich das neue Jahr mit einer Ausstellung zu Ehren von Annely Kall und Gerda Zuleger eröffnen –
zwei Künstlerinnen, die unser Kulturwerk auf jeweils eigene Weise geformt, getragen und geprägt haben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht Funktionen oder Ämter, sondern das, was die beiden
als Künstlerinnen ausmacht – ihr Schaffen und die Spuren, die sie hinterlassen haben.
Ich freue mich sehr darauf, die Arbeiten von Annely und Gerda gemeinsam mit Ihnen zu entdecken und zu erleben.
Costa Leventakos

Spuren die bleiben.
Annely Kall und Gerda Zuleger-Mertens.
31.01. – 07.03.2026
Annely Kall
Vorsitzende des Kulturwerk Aachen e. V.
von 2010 – 2018
Gerda Zuleger-Mertens
Vorsitzende des Kulturwerk Aachen e. V.
von 2019 – 2025
Fotos: ©Peter Rotheudt
Eröffnung:
31.01.2026, 15 Uhr,
Galerie Kulturwerk Aachen
Begrüßung:
Costa Leventakos,
Vorsitzender des Kulturwerks
Einführung:
Dr. Dagmar Preising,
Kunsthistorikerin
Tanz:
Nadja Thumm
GALERIE
Holzgraben 6 – 10 · 52062 Aachen
Ausstellung/Event vom 23. bis 26. Januar 2026
NOTEINGANG –
Make Paradise great again!

Fotos: ©Peter Rotheudt
Die Space for Joy Foundation lädt Sie ein, aus der Not eine Tugend zu machen und im Rahmen einer Neujahrsfeier gemeinsam mit einer tief verwurzelten Zukunftsperspektive ins Jahr 2026 zu starten.
Alles – Kunst und Wissenschaft, Kreativität und Innovation – beginnt mit unserer Vorstellungskraft, auch wenn diese (zu) lange verleugnet wurde. Vor hundert Jahren entwickelten Physiker ein mathematisches Modell für das Verhalten kleinster Teilchen. Eine Theorie, die noch immer erstaunlich präzise ist und dennoch Raum für Interpretationen im Kontext unserer klassischen Philosophie bietet.
Die Quantentheorie zeigt uns den Übergang vom Nichts zur Materie. Im Herzen der Naturwissenschaften wurde die Tür zum Nicht-Materiellen geöffnet. Dies deckt sich vollkommen mit den Erfahrungen vieler Menschen mit freiem Willen, Bewusstsein, einer spirituellen Welt und Gott.
Es ist erstaunlich, wie wenig wir im Westen darüber nachdenken. Besonders in unserer Ehrfurcht vor der Technologie ignorieren wir völlig, was sie uns als Menschen heute sagt. Um einen gesunden Humanismus zu erreichen, müssen wir uns von der pragmatischen Herangehensweise der Quantenpioniere – „Klappe halten und rechnen“ – hinsichtlich der praktischen Bedeutung dieser bewährten Theorie verabschieden, argumentierte Hannah Arendt, und wir müssen den Naturwissenschaften unsere Menschlichkeit zurückgeben.
Während der Veranstaltung regten die Kunstwerke im Kulturwerk zum Nachdenken über die Bedeutung dieser ursprünglich deutschsprachigen Erkenntnis für unsere heutige Gesellschaft an – eine Initiative, unser entsprechendes Weltbild zu hinterfragen. Irdische Fragen unserer menschlichen Natur. Eine Entdeckungsreise mit Werken von Vivianne Schuijren, Heinrich Huesch, Klaus Kaufmann und Linus Rauschtenberger.
Die Stiftung „Space for Joy“, eine Kooperation der BBK-Mitglieder Vivianne Schuijren und Alfons de Laat, hat sich zum Ziel gesetzt, mit „Space for Liveliness“ soziale Innovation zu fördern. Sie ist vorübergehend im „Sleptuve“, einem ehemaligen Luftschutzbunker in Vilnius, Litauen, untergebracht. Die Stiftung bietet auch Künstlern Zuflucht, die ihren persönlichen Wunsch ausdrücken möchten, nicht länger an unserer Gesellschaft teilzunehmen. Gewaltloser Widerstand.
Täglich geöffnet vom Freitag, 23. Januar bis Montag, 26. Januar, 15–21 Uhr
Eröffnung: Freitag, 23. Januar, 17 Uhr
Neujahrsempfang: Samstag, 24. Januar, 17 Uhr